Seminare
Es gehört zum Konzept des Lehrinstitutes, dass die Ausbildung zum Podo-Orthesiologen nicht in einem Block erfolgt, sondern in einzelnen Modulen. Somit ist jedem Teilnehmer ein Zeitraum sicher, in dem er das Gelernte in der eigenen Praxis anwenden kann. Die Lerninhalte werden verinnerlicht und gleichzeitig gefestigt. Eigene Erfahrungen spielen genauso eine Rolle wie der Ausbau fachlicher Kompetenz.
Den größten Teil des Kurses nehmen praktische Übungen ein. Natürlich werden diese sinnvoll durch Theoriestunden unterstützt. Nach der Basisausbildung ist der Behandler als Podo-Therapeut in der Lage, seine Patienten selbst zu vermessen. Die Herstellung der Podo-Sohle wird zentral übernommen, um die hochwertige Qualität garantieren zu können.
Der nächste Schritt der Ausbildung erfolgt in Form von Modulen: Hat der Behandler in den folgenden Modulen gezeigt, dass er die Vermessungen ausreichend beherrscht, wird er zur Prüfungsvorbereitung eingeladen. Hier bekommt er den letzten fachspezifischen Schliff. Die Prüfung selber besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.
Im schriftlichen Teil werden Grundkenntnisse, Pathologien und spezifische podoorthesiologische Probleme abgefragt.
Auch wird erwartet, dass ein Blaudruck „interpretiert“ werden kann. Für die praktische Prüfung werden Patienten eingeladen, die dann nach den Regeln der Podo-Orthesiologie vermessen werden. Letzter Teil der Prüfung ist die Änderung einer bestehenden Sohle.
Die Prüfung wird von der I.F.P.B.eV (Int. Federation für propriocetive and biomechanical therapies e.V.) abgenommen und hat damit internationalen Standard.